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Pater Karlheinz May ist auf der ganzen Welt herumgekommen. Eigentlich wollte
er länger in Altenhof bleiben ? nun wechselt er nach nicht einmal zwei Jahren ins
Redemptoristenkloster nach Köln. SZ-Archivbild: win
Pater geht ins Kloster
Abschied mit ?Mut-mach-Messe? / Kein Nachfolger in Sicht
win Altenhof. Vor nicht ganz zwei Jahren freuten sich die Altenhofer Katholiken, weil an der kurzzeitig verwaisten Vikarie ein Möbelwagen vorfuhr: Redemptoristenpater Karlheinz May kam als Seelsorger in den Pastoralverbund Kirchspiel Wenden und bezog Station in Altenhof. May freute sich, nach einigen Verwaltungstätigkeiten im Orden wieder in die Seelsorge zurückzukehren, die für ihn Berufung ist. Doch schon in der nächsten Woche geht die Ära May in Altenhof zu Ende.
Der Pater verabschiedet sich mit einem besonderen Gottesdienst aus dem Wendener Land, einer ?Mut-mach-Messe?, in der moderne Formen der Kirchen- und Gemeindearbeit zum Thema gemacht werden sollen. Unterstützt wird May dabei von zahlreichen Helfern. Die Messe, zu der jedermann eingeladen ist, beginnt am Donnerstag, 29. November, um 18 Uhr in der Altenhofer Kirche.
Zu den Gründen, die Pater May zum Weggang bewegt haben, will der Geistliche sich ? auch in Absprache mit dem Leitenden Pfarrer des Pastoralverbunds, Heiner Diehl ? nicht öffentlich äußern.
Sein weiterer Weg wird ihn ins Redemptoristenkloster in Köln-Mühlheim führen. Dort wird er auch weiterhin in der Seelsorge tätig sein. Einen Nachfolger wird Karlheinz May in Altenhof wohl nicht bekommen, so dass die Pfarrvikarie wie schon die in Hillmicke dauerhaft verwaisen durfte.
(Quelle: Siegener Zeitung vom 22.11.2007)
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