Seit nunmehr gut vier Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Millionen Menschen haben ihre Heimat verloren, flohen vor Bomben und Zerstörung. Der russische Angriff hat nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) die größte Flüchtlingskrise der Welt ausgelöst.
Neben der großen Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine, gelangen aber auch weiterhin viele Flüchtlinge und Asylbewerber aus anderen Ländern in die Gemeinde Wenden. Weitere Geflüchtete werden ständig erwartet.
Diese Situation stellt alle Verantwortlichen in den kommunalen Verwaltungen sowohl auf Kreis- als auch auf Gemeindeebene vor große Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt.
Bislang konnten vor allem Familien in Wohnungen untergebracht werden, aufgrund des Mangels an privatem Wohnraum aber auch in den gemeindlichen Gemeinschaftsunterkünften. Insbesondere für Familien mit Kindern ist dies problematisch. Für die Unterbringung ist die Gemeinde weiterhin dringend auf Wohnraum angewiesen. Daher bittet die Verwaltung erneut um Mithilfe bei der Bereitstellung von Wohnraum in Form von abgeschlossenen Wohnungen und leerstehenden Häusern für größere Familien.
Da ein Ende des Krieges nach wie vor nicht in Sicht ist und auch die Lage für Geflüchtete aus anderen Ländern sich kurzfristig nicht verbessern wird, sollte die Wohnung auch mindestens ein halbes Jahr zur Verfügung stehen. Die Gemeinde Wenden tritt hier als Mieterin auf und ist somit Garant für eine faire Miete und eine verlässliche Mietzahlung. Es wird die ortsübliche Miete gezahlt, die sich nach Lage und Ausstattung richtet.
Angebote richten Wohnungs- und Hauseigentümer bitte an Herrn Dominik Gens, E-Mail: d.gens@wenden.de oder telefonisch unter 02762 – 40 64 01
„Für die Unterstützung in dieser für unsere Gesellschaft wichtigen Aufgabe danke ich sehr herzlich“, so Bürgermeister Bernd Clemens. „Wir wollen Menschen in der Gemeinde Wenden Schutz vor Krieg und Verfolgung bieten. Dafür bitte ich alle, freistehenden Wohnraum kurzfristig zur Verfügung zu stellen.“