Landrat Theo Melcher händigt Bertold Schumacher das Bundesverdienstkreuz am Bande aus

Eine besondere Ehrung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement: Bertold Schumacher aus Dörnscheid wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung wurde ihm am 16. Juni 2026 im Kreishaus Olpe durch Landrat Theo Melcher überreicht.

Seit Jahrzehnten prägt Bertold Schumacher das Leben in Dörnscheid und darüber hinaus durch seinen unermüdlichen Einsatz in der Kommunalpolitik, im Vereinswesen und im sozialen Bereich. Bereits mit 26 Jahren wurde er Ortsvorsteher von Dörnscheid und gestaltete dieses Amt über 38 Jahre mit großem Engagement. Zahlreiche Projekte, darunter die Dorfjubiläen, die Dörnscheider Chronik und die Auszeichnung als „Golddorf“, tragen seine Handschrift.

Auch im Sport setzte er bedeutende Akzente: Als langjähriger Vorsitzender des Tennis-Clubs „Gold-Weiß“ Dörnscheid war er maßgeblich am Aufbau der Tennisanlage und des Vereinslebens beteiligt. Bis heute engagiert er sich zudem mit großem Einsatz für den Golfclub Siegen-Olpe, wo er sich um Pflege, Instandhaltung und die Weiterentwicklung der Anlage kümmert.

Nach einer schweren Erkrankung errichtete Bertold Schumacher 2023 aus Dankbarkeit eine Marienkapelle am Ortsrand von Dörnscheid, die heute ein beliebter Ort der Besinnung ist. Die Spenden aus dem Kerzengeld kommen sozialen Zwecken zugute.

Für seine Verdienste erhielt Bertold Schumacher bereits den Ehrenbecher der Gemeinde Wenden sowie den Bürgerpreis 2024. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erfährt sein außergewöhnlicher Einsatz für die Gemeinschaft nun eine weitere hohe Anerkennung.

Bernd Clemens, Bürgermeister der Gemeinde Wenden, lobte in der Feierstunde im Kreishaus Bertold Schumacher für dessen Verlässlichkeit, Ausdauer und Hingabe. Viele seiner Projekte blieben in Dörnscheid dauerhaft sichtbar. „Ich bedanke mich im Namen der Gemeinde Wenden für den großartigen Einsatz“, so Bernd Clemens.

Laudator Thorsten Arns hob auch die Bescheidenheit seines Patenonkels hervor. Bertold Schumacher habe bewiesen, dass Ehrenamt keine Aufgabe, sondern eine Haltung sei. Bertold Schumacher dankte insbesondere seiner Familie und vielen Weggefährten für die gewährte Unterstützung. Denn alleine habe er das alles nicht schaffen können.


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