Die Gemeinde Wenden geht gezielt gegen die Ausbreitung des Riesenbärenklaus vor. Bürgerinnen und Bürger können dabei unterstützen, indem sie Standorte auf öffentlichen Flächen über das Meldeportal der Gemeinde melden.
Meldeportal: https://iwebgis.com/AEMWenden/aem/
Der Riesenbärenklau ist eine invasive Pflanzenart, die sich schnell ausbreitet. Seine Samen werden durch Wind und Wasser über weite Strecken verteilt und bleiben im Boden bis zu sieben Jahre keimfähig. Die Pflanze wächst häufig an Gewässern, Waldrändern, Straßen sowie entlang von Rad- und Wanderwegen.
Besondere Vorsicht ist geboten: Der Pflanzensaft enthält den Stoff Furocumarin. Gelangt dieser auf die Haut und wird die betroffene Stelle anschließend dem Sonnenlicht ausgesetzt, kann es zu starken Hautreizungen, schmerzhaften Verbrennungen und Blasenbildung kommen. Die Haut kann zudem über Jahre hinweg empfindlicher auf UV-Strahlung reagieren.
Eine vollständige Ausrottung des Riesenbärenklaus ist inzwischen kaum noch möglich. Umso wichtiger ist es, einzelne Bestände frühzeitig zu entfernen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Besonders wirksam ist die Bekämpfung im Frühjahr, bevor die Pflanze blüht. Dabei muss die Wurzel ausreichend tief abgestochen werden.
Wer den Riesenbärenklau selbst entfernt, sollte unbedingt geeignete Schutzkleidung tragen und direkten Hautkontakt vermeiden. Abgeschnittene Samenstände gehören nicht auf den Kompost, sondern in den Hausmüll, da die Samen auch nach dem Abschneiden noch nachreifen können.
Mit Ihrer Unterstützung kann die Ausbreitung des Riesenbärenklaus in der Gemeinde Wenden wirksam eingedämmt werden. Melden Sie bekannte Standorte auf öffentlichen Flächen über das Meldeportal der Gemeinde.